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"Wir haben einen König!"

Krampitz übernimmt die Königswürde in Asendorf
 
Asendorf. 11.08.2026. „Wir haben einen König!“ Mit diesen Worten eröffnete Präsident Ingo Salamon am Samstagabend die Proklamation des Schützenvereins Asendorf – freudestrahlend und zugleich sichtlich erleichtert. Schließlich war die Königskette im vergangenen Jahr ungenutzt geblieben. Nun hat Asendorf nicht nur wieder einen Schützenkönig, sondern gleich ein Königspaar, das für eine besondere Überraschung sorgte: Tobias und Tamara Krampitz sicherten sich die beiden höchsten Würden des Vereins.

Besonders viele Abordnungen befreundeter Schützenvereine waren in diesem Jahr zur Proklamation nach Asendorf gekommen. Ein Zeichen dafür, dass der Verein unter seinem Präsidenten Ingo Salamon die Kontakte zu den befreundeten Vereinen weiter intensiviert hat.
 
 
v.l.n.r. Adjutantenpaar Daniela und Dennis Vervat, S.M. Tobias Krampitz "Der Fahrkünstler" mit seiner Ehefrau und Damenkönigin Tamara und Tochter Thea, Adjutantenpaar Volker und Daniela Burmeister und das dritte Adjutantenpaar Martin und Melanie Schmidt.
 
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Zunächst wurde Tamara Krampitz zur neuen Damenkönigin proklamiert. Sie hatte beim Damenschießen den Vogelrumpf zu Fall gebracht und sich damit die Königinnenwürde gesichert. Zu ihren Adjutantinnen ernannte sie Anna Marie Kuhlmann und Melanie Schmidt.

Doch damit war die Überraschung des Abends noch nicht vorbei. Offenbar hatte Tamara ihren Ehemann Tobias mit ihrem Erfolg motiviert. Auch er hatte auf den Vogelrumpf angelegt – und getroffen. Damit war klar: Die Krampitz' stellen in diesem Jahr gleich beide Majestäten des Schützenvereins Asendorf.

Erster Gratulant war Präsident Ingo Salamon persönlich. Die Freude über den neuen König dürfte dabei eine besondere gewesen sein: Tobias Krampitz war vor einigen Jahren selbst Adjutant an Salamons Seite.
 
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Seit 2019 gehört Krampitz dem Schützenverein Asendorf an. Der 38-Jährige ist mit seiner neuen Königin Tamara verheiratet, gemeinsam haben die beiden eine kleine Tochter. Vor zwei Jahren eröffnete er in Hanstedt eine Fahrschule. Das brachte ihm auch seinen Beinamen „Der Fahrkünstler“ ein.

In seiner kurzen Ansprache nach der Proklamation nahm der neue König die besondere Situation mit Humor. Seine Frau habe schließlich vorgelegt, erklärte er sinngemäß – und deshalb habe er wohl gleichziehen müssen.
 
Auch der Schützennachwuchs durfte sich über neue Majestäten freuen. Ronja Marquardt wurde zur Jungschützenkönigin proklamiert. Bei den Kindern gingen die Königswürden an Tore Harms und Annie Harms, die künftig als Kinderkönig und Kinderkönigin den Nachwuchs des Vereins repräsentieren.
 
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Dass die Königskette in Asendorf nach dem königslosen Jahr nun wieder glänzen kann, ist dabei vielleicht nicht die einzige erfreuliche Nachricht für den Schützenverein. Auch die Beziehungen zu den befreundeten Vereinen haben sich spürbar entwickelt. In seinem ersten Jahr als Präsident hat Ingo Salamon die Zusammenarbeit und den Austausch mit anderen Schützenvereinen deutlich vorangetrieben.

Die vielen Gastvereine bei der Proklamation waren dafür ein sichtbares Zeichen. Schließlich beruht Freundschaft unter Schützenvereinen vor allem auf Gegenseitigkeit: Wer selbst bei den Festen der anderen Vereine präsent ist, darf sich auch über zahlreiche Gäste beim eigenen Schützenfest freuen. Und so wurde in Asendorf an diesem Wochenende nicht nur ein neues Königspaar gefeiert, sondern auch ein lebendiges Stück Schützengemeinschaft.
 
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