Viel Positives, aber zu wenig Mitglieder
Tourismus- und Gewerbeverein Hanstedt zieht Bilanz
Hanstedt. 11.03.2026. Eine stabile aber ausbaufähige Mitgliederentwicklung, eine solide Kassenlage und mehrere Projekte für die Zukunft: Mit diesen positiven Nachrichten eröffnete der Vorsitzende Günter Rühe die Jahreshauptversammlung des Tourismus- und Gewerbevereins Hanstedt im Küsterhaus. Als erfreuliche Folge der guten finanziellen Situation konnte der Verein seinen jährlichen Zuschuss der Gemeinde für dieses Jahr reduzieren: Statt bisher 10.000 Euro wurden für 2026 nur 8.500 Euro beantragt.
In seinem Bericht ging Rühe auch auf die Entwicklung Hanstedts als Wohn- und Wirtschaftsstandort ein. Der Ort sei weiterhin sehr begehrt. Mit Blick auf das Siedlungsentwicklungskonzept der Samtgemeinde mahnte er eine konsequente Nachverdichtung an. „Viele Baulücken bleiben unbebaut. Wir müssen den Wohnraummangel anfassen, ansonsten schwächen wir unser Gewerbe“, betonte der Vorsitzende.
Ein wesentlicher Teil der Arbeit des Tourismus- und Gewerbevereins (TGV) ist die Vermietung des Veranstaltungsraumes im Küsterhaus.
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Als großen Gewinn für die Region bezeichnete Rühe den im vergangenen Jahr eröffneten Abenteuerpfad rund um die Hexe Hedi. Der Weg sei gut ausgeschildert und werde von Gästen sehr gut angenommen. „Das ist ein echter Bringer“, betonte Rühe. Für dieses Jahr kündigte er zudem die Produktion eines Imagefilms an, der die Attraktivität Hanstedts weiter herausstellen soll.
Gemeindedirektor Olaf Muus informierte die Versammlung über aktuelle Projekte der Kommune. So sei eine Erweiterung der Wohnmobilstellplätze am Waldbad geplant. Positiv entwickelte sich nach seinen Worten auch der Heideshuttle: Seit dem vergangenen Jahr bindet der sechste Ring zusätzlich die Gemeinden Marxen und Brackel ein. Die Samtgemeinde wolle das Angebot auch künftig finanziell unterstützen.
Ein wichtiges Standbein für den Verein bleibt die Vermietung des Küsterhauses. Geschäftsführerin Gritta Weiskopf berichtete von Einnahmen in Höhe von mehr als 7.000 Euro aus Vermietungen für verschiedenste Veranstaltungen. Ausbaufähig sei hingegen noch die Zahl der Vereinsmitgliedschaften im Bereich der Pensionen, Ferienwohnungen und des Gewerbes.
Gemeindedirektor Olaf Muus informierte die Versammlung über aktuelle Projekte der Kommune. So sei eine Erweiterung der Wohnmobilstellplätze am Waldbad geplant. Positiv entwickelte sich nach seinen Worten auch der Heideshuttle: Seit dem vergangenen Jahr bindet der sechste Ring zusätzlich die Gemeinden Marxen und Brackel ein. Die Samtgemeinde wolle das Angebot auch künftig finanziell unterstützen.
Ein wichtiges Standbein für den Verein bleibt die Vermietung des Küsterhauses. Geschäftsführerin Gritta Weiskopf berichtete von Einnahmen in Höhe von mehr als 7.000 Euro aus Vermietungen für verschiedenste Veranstaltungen. Ausbaufähig sei hingegen noch die Zahl der Vereinsmitgliedschaften im Bereich der Pensionen, Ferienwohnungen und des Gewerbes.
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Aus dem Ausschuss Handel, Handwerk und Gewerbe berichtete Paul Steinkraus über den Stand der geplanten Umrüstung der Weihnachtsbeleuchtung. Derzeit werde geprüft, wie die neuen stromsparenden LED-Sterne montiert werden können. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren 38 Sterne angeschafft werden. Der Stückpreis liegt bei 624 Euro. Zwar habe die Gemeinde einen Zuschuss zugesagt, dennoch sei das Projekt auch auf Sponsoring angewiesen, so Steinkraus.
Für den Bereich Tourismus zog Nele Landschof ebenfalls eine positive Bilanz. Sowohl das Projekt „Hexe Hedi“ als auch die neue Erlebniscard hätten sich zu echten Besuchermagneten entwickelt.
Zum Abschluss der Versammlung warf Frederic Wolf von der Lüneburger Heide GmbH einen professionellen Blick auf die Situation des Tourismus in der Region. Sorgen bereite ihm vor allem der Rückgang der touristischen Servicestruktur im Landkreis. Als Beispiele nannte er Buchholz und Jesteburg, wo es inzwischen keine Tourist-Informationen mehr gebe. Damit fehlten wichtige Anlaufstellen für Tages- und Feriengäste. Wolf forderte die Politik auf, den Tourismus wieder stärker auf die Agenda zu setzen: „Das ist nicht nur für Gäste wichtig, sondern auch für die Einheimischen.“
Für den Bereich Tourismus zog Nele Landschof ebenfalls eine positive Bilanz. Sowohl das Projekt „Hexe Hedi“ als auch die neue Erlebniscard hätten sich zu echten Besuchermagneten entwickelt.
Zum Abschluss der Versammlung warf Frederic Wolf von der Lüneburger Heide GmbH einen professionellen Blick auf die Situation des Tourismus in der Region. Sorgen bereite ihm vor allem der Rückgang der touristischen Servicestruktur im Landkreis. Als Beispiele nannte er Buchholz und Jesteburg, wo es inzwischen keine Tourist-Informationen mehr gebe. Damit fehlten wichtige Anlaufstellen für Tages- und Feriengäste. Wolf forderte die Politik auf, den Tourismus wieder stärker auf die Agenda zu setzen: „Das ist nicht nur für Gäste wichtig, sondern auch für die Einheimischen.“
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