Tourismuschef stinksauer auf die Bahn
Die Verschiebung der Streckensperrung der Bahnstrecke Hannover-Hamburg sorgt für großen Unmut im Tourismus der bekanntesten Reiseregion Niedersachsens Lüneburger Heide. Tourismuschef Ulrich von dem Bruch befürchtet, dass nun nicht nur die Sommerferien, sondern auch die Wochen der Heideblüte betroffen sind -Millionenschaden befürchtet
Lüneburger Heide. 19.02.2026. Nicht gut auf die Deutsche Bahn zu sprechen ist derzeit der Geschäftsführer der Lüneburger Heide GmbH, Ulrich von dem Bruch. Die Ankündigung, dass die Streckensperrung der Bahnstrecke Hannover-Hamburg „ein paar Wochen“ nach hinten verschoben werden soll, ist für den Tourismus in der Lüneburger Heide ein großes Problem.
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„Wir mussten uns zuerst damit arrangieren, dass wir für die wichtigen Feiertage im Mai sowie zu Pfingsten keine Anreisemöglichkeit in den Osten der Lüneburger Heide haben. Seit Monaten stellen wir uns darauf ein“, sagt Ulrich von dem Bruch. „Nun aber reden wir über die Sommerferien und die Zeit der Heideblüte, die betroffen sind. Der wirtschaftliche Schaden wird größer und größer und wird in die Millionen gehen", so der Tourismuschef (Foto Lüneburger Heide GmbH).
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Tatsächlich sind mit einer Verschiebung wichtige touristische Ziele, wie Lüneburg, Bad Bevensen und die Südheide, mitten in der Hochsaison abgeschnitten. „Die Lüneburger Heide hat neun Millionen Übernachtungen und 35 Millionen Tagestouristen im Jahr, wir reden hier nicht über ein paar wenige Fahrgäste“, macht der Tourismuschef deutlich. „Ich habe den Eindruck, dass egal, was die Bahn macht, nur Chaos rauskommt.“ Per Brief will er die Bahnchefin nun auffordern, sich persönlich um diesen Fall zu kümmern. „Der wirtschaftliche Schaden bleibt bei uns hängen, wer kompensiert den? Ich bin wirklich stinksauer.“
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