Rauchentwicklung an Trafostation: Stromausfall in Asendorf
Feuerwehren und EWE NETZ im Einsatz
Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang Qualm aus der Umspannstation. Da die Station direkt an einen Carport angrenzt, errichtete die Feuerwehr unter der Leitung von Gemeindebrandmeister Sebastian Seier umgehend eine Riegelstellung als Vorsichtsmaßnahme. Damit wurde ein potenzielles Übergreifen von Hitze oder Flammen auf das Nachbargrundstück effektiv verhindert.
Asendorf. 25.01.2026. Am heutigen Sonntagvormittag gegen 10.32 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Asendorf, Hanstedt, Dierkshausen und im späteren Einsatzverlauf die Freiwillige Feuerwehr Marxen wegen einer Rauchentwicklung an einer örtlichen Trafostation alarmiert. Die Anlage, die für die Transformation von 20.000 Volt auf 400 Volt zuständig ist, geriet in Brand.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang Qualm aus der Umspannstation. Da die Station direkt an einen Carport angrenzt, errichtete die Feuerwehr unter der Leitung von Gemeindebrandmeister Sebastian Seier umgehend eine Riegelstellung als Vorsichtsmaßnahme. Damit wurde ein potenzielles Übergreifen von Hitze oder Flammen auf das Nachbargrundstück effektiv verhindert.
Fotos: Pressestelle FW SG Hanstedt
Nach der Werbung weiterlesen.
Nachdem der Netzbetreiber EWE NETZ die Station freigeschaltet hatte, gingen mehrere Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz vor, um das Innere der Station gezielt herunterzukühlen. Trotz des schnellen Eingreifens der 60 Einsatzkräfte, brannte die technische Einrichtung der Station vollständig aus. Die eisigen Temperaturen führten dazu, dass das eingesetzte Löschwasser auf der Straße sofort gefror. Um die Sicherheit an der Einsatzstelle nicht zu gefährden, rückte der Bauhof der Samtgemeinde Hanstedt an und sicherte die glatten Verkehrsflächen mit Streusalz ab.
Ein besonderer Fokus der Einsatzkräfte lag auf der Sicherheit der Anwohner. Einsatzkräfte der Feuerwehr gingen die betroffenen Haushalte gezielt ab, um die Bürger persönlich über die Lage zu informieren. Dabei wurde explizit geprüft, ob Personen in den Haushalten auf medizinische Geräte angewiesen sind, die eine konstante Stromversorgung benötigen.
Ein besonderer Fokus der Einsatzkräfte lag auf der Sicherheit der Anwohner. Einsatzkräfte der Feuerwehr gingen die betroffenen Haushalte gezielt ab, um die Bürger persönlich über die Lage zu informieren. Dabei wurde explizit geprüft, ob Personen in den Haushalten auf medizinische Geräte angewiesen sind, die eine konstante Stromversorgung benötigen.
Nach der Werbung weiterlesen.
Vom Stromausfall waren etwa 70 Haushalte und damit rund 250 Personen betroffen. Um eine Anlaufstelle im Warmen zu bieten, richteten die Gemeinde Asendorf und die Samtgemeinde Hanstedt im Dorfgemeinschaftshaus einen sogenannten „Leuchtturm“ ein. Unter der Leitung von Ortsbürgermeister Rainer Mencke und Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus wurden die Bürger dort über die Lage informiert und mit warmen Getränken versorgt.
Die Reparaturarbeiten der EWE NETZ dauerten bis 18 Uhr an. Um die Zeit bis zur vollständigen Instandsetzung zu überbrücken, stellte die EWE NETZ die Versorgung der betroffenen Haushalte über eine provisorische Stromversorgung sicher. Die Ursache für die Entstehung des Brandes ist bislang ungeklärt.
- Anzeige -
Hier gehts zu den EDEKA Wochenangeboten!
Nachrichten Niedersachsen
- Krieg und Krisen: Was macht das mit unsere Psyche?
18.02.2026 20:55
Bilder aus der Ukraine, Debatten über Verteidigung: Eine Psychiaterin erklärt, wann uns der Dauerkrisenmodus krank macht.[mehr] - Kriegsangst und Ehrenamt: Handeln gegen Ohnmacht
18.02.2026 20:45
Dauerkrisen belasten viele Menschen. Manche reagieren mit Rückzug, andere mit Engagement - etwa beim THW in Hannover.[mehr] - Gesichert rechtsextremistisch: "Organisatorisches Problem für die AfD"
18.02.2026 10:36
Im Interview spricht ein Experte über die Hochstufung der AfD Niedersachsen - und wie ihre Wähler darauf reagieren könnten.[mehr] - AfD ist "rechtsextremistisch": Das sind mögliche Folgen für Beamte
18.02.2026 16:58
Vor allem eine aktive Mitgliedschaft könnte Konsequenzen haben. Das Land Niedersachsen schließt Disziplinarverfahren nicht aus.[mehr] - Nach Wochen im Frost: Jetzt kippt das Wetter im Norden
18.02.2026 17:02
Am Wochenende soll es überall im Norden deutlich milder werden, mit bis zu 13 Grad in Niedersachsen. Doch richtig frühlingshaft wird es eher nicht. [mehr]











