Schützenfest künftig kürzer – Frauen dürfen auf die Königswürde schießen
Hanstedt. 09.03.2026. Rund 70 Mitglieder konnte Präsident Peter Ehrhorn zur Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Hanstedt im Hotel Sellhorn begrüßen. In seinem Jahresbericht blickte er auf ein ereignisreiches Jahr 2024 zurück – vor allem das 75-jährige Bestehen des Vereins habe viele besondere Momente gebracht.
Ein Höhepunkt des Jubiläumsfestes sei die feierliche Weihe der neuen Vereinsfahne gewesen. „Das war ein ganz besonderer Moment für unseren Verein“, betonte der Präsident und dankte den vielen Helfern, die mit ihren Ideen und ihrem Einsatz zum Gelingen der Feierlichkeiten beigetragen hätten.
Der Verein zählt derzeit 282 Mitglieder. Im vergangenen Jahr konnten 24 neue Mitglieder gewonnen werden, während 21 Austritte zu verzeichnen waren. Ehrhorn zeigte sich insgesamt zufrieden mit der Entwicklung.
Von Präsident Peter Ehrhorn (links) und dem 2. Kommandeur Wolfgang Wite (rechts) wurde Gerhard Kröger für seine 60-jährige Mitgliedschaft geehrt.
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Auch ein lange diskutiertes Problem konnte inzwischen gelöst werden. Das „Sorgenkind“ Vogelstand sei nun in Ordnung, berichtete Ehrhorn. Der Schießstand erfülle somit alle gesetzlichen Auflagen. Sein Dank galt auch hier den Mitgliedern, die sich bei den Arbeiten engagiert hätten.
Positiv hob der Präsident außerdem den Wiedereinstieg in das Jungschützenwesen hervor. Eine kleine Gruppe Jugendlicher treffe sich inzwischen regelmäßig mittwochs von 17.30 bis 18.30 Uhr. Mitmachen können Interessierte ab zwölf Jahren. „Da sind wir auf einem guten Weg“, sagte Ehrhorn.
Der 1. Schießwart Andreas Kleemann mahnte in seinem Bericht die rückläufige Beteiligung bei einigen Veranstaltungen an. Gleichzeitig verwies er auf neue Formate wie die „Champions League“ und das „Jackpot-Schießen“, mit denen man zusätzliche Anreize schaffen wolle.
Breiten Raum nahm in der Versammlung die Diskussion über das Schützenfest ein. Der Vorstand hatte im Vorfeld einen Vorschlag für Änderungen im Ablauf erarbeitet. Hintergrund seien vor der erhebliche Kosterahmen. „Wir können uns ein Schützenfest in dieser Form einfach nicht mehr leisten“, erklärte Ehrhorn vor der Versammlung.
Positiv hob der Präsident außerdem den Wiedereinstieg in das Jungschützenwesen hervor. Eine kleine Gruppe Jugendlicher treffe sich inzwischen regelmäßig mittwochs von 17.30 bis 18.30 Uhr. Mitmachen können Interessierte ab zwölf Jahren. „Da sind wir auf einem guten Weg“, sagte Ehrhorn.
Der 1. Schießwart Andreas Kleemann mahnte in seinem Bericht die rückläufige Beteiligung bei einigen Veranstaltungen an. Gleichzeitig verwies er auf neue Formate wie die „Champions League“ und das „Jackpot-Schießen“, mit denen man zusätzliche Anreize schaffen wolle.
Breiten Raum nahm in der Versammlung die Diskussion über das Schützenfest ein. Der Vorstand hatte im Vorfeld einen Vorschlag für Änderungen im Ablauf erarbeitet. Hintergrund seien vor der erhebliche Kosterahmen. „Wir können uns ein Schützenfest in dieser Form einfach nicht mehr leisten“, erklärte Ehrhorn vor der Versammlung.
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Nach intensiver und teilweise kontroverser Diskussion beschloss die Versammlung mit großer Mehrheit, das Schützenfest künftig auf drei Tage zu begrenzen. Die Proklamation der Majestäten soll dann direkt im Anschluss an das Vogelschießen am Sonntagabend auf dem Sportplatz stattfinden. Die Veranstaltung am Montagabend auf dem Geidenhof entfällt damit. „Wir versprechen uns davon erhebliche Einsparungen“, so Ehrhorn. Gleichzeitig bedeute dies auch eine spürbare Arbeitsentlastung für den Verein, da der Auf- und Abbau auf dem Geidenhof entfiele.
Eine weitere Neuerung könnte sogar ein Stück Vereinsgeschichte schreiben: Künftig sollen auch Frauen in Hanstedt auf die Königswürde schießen dürfen. Dafür ist zwar eine Satzungsänderung erforderlich, doch die Versammlung sprach sich mit breiter Mehrheit für diesen Schritt aus. Bereits ab diesem Jahr soll die Regelung gelten. Damit bleibt abzuwarten, ob bereits beim Schützenfest 2026 erstmals in der Geschichte des Schützenvereins Hanstedt eine Frau zur Regentin proklamiert wird.
Eine weitere Neuerung könnte sogar ein Stück Vereinsgeschichte schreiben: Künftig sollen auch Frauen in Hanstedt auf die Königswürde schießen dürfen. Dafür ist zwar eine Satzungsänderung erforderlich, doch die Versammlung sprach sich mit breiter Mehrheit für diesen Schritt aus. Bereits ab diesem Jahr soll die Regelung gelten. Damit bleibt abzuwarten, ob bereits beim Schützenfest 2026 erstmals in der Geschichte des Schützenvereins Hanstedt eine Frau zur Regentin proklamiert wird.
Im Rahmen der Versammlung wurden außerdem zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verein geehrt. Für 25 Jahre Mitgliedschaft (kleines Foto) erhielten André Kann, Wolfgang Witte, Andreas Kleemann, Yvonne Schröder, Peter Ehrhorn und Melanie Albers eine Auszeichnung. Franz Maaßen und Karin Nottorf wurden für 40 Jahre geehrt. Bereits auf 50 Jahre Vereinszugehörigkeit blickt Erika Albers zurück, während Gerhard Kröger sogar seit 60 Jahren dem Schützenverein Hanstedt angehört. Der Präsident dankte allen Geehrten für ihre langjährige Verbundenheit und ihr Engagement im Vereinsleben.
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