Neuer Lebensretter in Ollsen
Ollsen. 11.06.2026. Der Förderverein der Feuerwehr Ollsen und die Ortsfeuerwehr haben am Feuerwehrhaus einen neuen Defibrillator offiziell in Betrieb genommen. Das moderne Gerät ersetzt den bisherigen Defibrillator, der nach zwölf Jahren ausgemustert werden musste. Für rund 2.600 Euro wurde nun ein neues, hochmodernes Modell angeschafft, das außen am Feuerwehrhaus angebracht ist und damit rund um die Uhr für jedermann zugänglich zur Verfügung steht.
v.l.n.r. Swen Bargmann von der Volksbank Lüneburger Heide, Peter Heins vom DRK Harburg-Land, Wolfgang Witte und Markus Miesner.
Damit die Einwohnerinnen und Einwohner im Ernstfall keine Scheu vor der Nutzung des Gerätes haben, hatten Förderverein und Feuerwehr zu einer öffentlichen Einweisung eingeladen. Rund 40 Interessierte folgten der Einladung und ließen sich die Bedienung des Defibrillators von Peter Heins vom DRK-Kreisverband Harburg-Land erklären. Die Schulung führte Heins ehrenamtlich durch.
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Über die gute Resonanz freuten sich Wolfgang Witte, Vorsitzender des Fördervereins der Feuerwehr Ollsen, und Ortsbrandmeister Markus Miesner. Letzterer berichtete, dass er selbst bereits einmal mit einem Defibrillator gearbeitet habe. „Man kann dabei nichts falsch machen. Einfach machen!“, betonte Miesner und ermutigte die Anwesenden, im Notfall beherzt zu handeln.
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Etwa eine halbe Stunde dauerte die Einführung in die Funktionen des Lebensretters. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem, Berührungsängste abzubauen. Denn moderne Defibrillatoren sind vollautomatisch und führen Ersthelfer Schritt für Schritt per Sprachansage durch die notwendigen Maßnahmen. Wie wichtig schnelles Handeln bei einem Herzstillstand ist, verdeutlichte Peter Heins während der Veranstaltung (kleines Foto). Die ersten drei Minuten seien entscheidend. Bereits ab der vierten Minute sinke die Überlebenschance eines Betroffenen rapide. Deshalb könne der Einsatz eines Defibrillators durch Ersthelfer zu einer lebensrettenden Maßnahme werden, noch bevor der Rettungsdienst eintrifft.
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Unterstützt wurde die Neuanschaffung des Defibrillators von der Volksbank Lüneburger Heide, die sich mit 1.500 Euro an den Kosten beteiligte.
Wer wissen möchte, wo sich der nächstgelegene Defibrillator befindet, kann dies übrigens über eine kostenfreie App herausfinden, die entsprechende Standorte anzeigt. Mehr Informationen dazu erhalten Sie hier.
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