Bürgerinitiativen fordern mehr Transparenz bei Bahnprojekt
Landkreis. 13.04.2026. Mit einem offenen Brief an den CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn haben sich insgesamt neun Bürgerinitiativen aus der Region deutlich in die Debatte um das umstrittene Bahnprojekt Hamburg–Hannover eingeschaltet. Anlass ist die bevorstehende Anhörung im Verkehrsausschuss des Bundestages am 20. April.
Die Initiativen kritisieren insbesondere, dass der Sprecher des Projektbeirats Alpha-E, Peter Dörsam, nicht als Sachverständiger eingeladen wurde. Dies werfe aus ihrer Sicht ein schlechtes Licht auf die Beteiligungskultur rund um das Projekt und untergrabe den früher breit angelegten Dialogprozess „Schiene Nord“.
Die Initiativen kritisieren insbesondere, dass der Sprecher des Projektbeirats Alpha-E, Peter Dörsam, nicht als Sachverständiger eingeladen wurde. Dies werfe aus ihrer Sicht ein schlechtes Licht auf die Beteiligungskultur rund um das Projekt und untergrabe den früher breit angelegten Dialogprozess „Schiene Nord“.
Bereits mehrfach zeigten die Menschen aus den betroffenen Ortschaften zwischen Hamburg und Hannover der Deutschen Bahn deutlich die rote Karte.
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Zugleich äußern die Unterzeichner Unverständnis darüber, dass die Einladung Dörsams letztlich der AfD überlassen worden sei. Dies sende ein „fatales Signal“ in die Region und könne politisch negative Folgen haben – auch mit Blick auf kommende Wahlen in Niedersachsen.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft einen möglichen Interessenkonflikt innerhalb des Verkehrsausschusses: Ein beteiligter Bundestagsabgeordneter, der zugleich im Aufsichtsrat der DB InfraGo sitzt und sich öffentlich für einen Neubau ausspricht, solle nach Ansicht der Initiativen keinen Einfluss auf die Auswahl der Sachverständigen haben.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft einen möglichen Interessenkonflikt innerhalb des Verkehrsausschusses: Ein beteiligter Bundestagsabgeordneter, der zugleich im Aufsichtsrat der DB InfraGo sitzt und sich öffentlich für einen Neubau ausspricht, solle nach Ansicht der Initiativen keinen Einfluss auf die Auswahl der Sachverständigen haben.
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Inhaltlich sprechen sich die Bürgerinitiativen klar gegen eine Neubaustrecke aus. Diese würde die bestehenden Kapazitätsprobleme erst in Jahrzehnten lösen, während kurzfristige Verbesserungen im Nahverkehr und beim Lärmschutz ausblieben. Stattdessen fordern sie eine zügige Optimierung der bestehenden Strecke.
Abschließend werfen die Initiativen der CDU/CSU vor, mit ihrem Vorgehen von früheren politischen Zusagen abzuweichen. Unterstützung erhalten die Positionen von insgesamt neun regionalen Zusammenschlüssen, darunter neben der Bürgerinitiative Y-Monster auch mehrere Bündnisse aus der Nordheide und angrenzenden Gemeinden.
Zusätzliche Brisanz erhält das Thema durch eine laufende Prüfung: Der Bundesrechnungshof hat sich bereits mit der Wirtschaftlichkeit der Planungen befasst. Der offene Brief steht hier zum Download bereit.
Abschließend werfen die Initiativen der CDU/CSU vor, mit ihrem Vorgehen von früheren politischen Zusagen abzuweichen. Unterstützung erhalten die Positionen von insgesamt neun regionalen Zusammenschlüssen, darunter neben der Bürgerinitiative Y-Monster auch mehrere Bündnisse aus der Nordheide und angrenzenden Gemeinden.
Zusätzliche Brisanz erhält das Thema durch eine laufende Prüfung: Der Bundesrechnungshof hat sich bereits mit der Wirtschaftlichkeit der Planungen befasst. Der offene Brief steht hier zum Download bereit.
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