Historie trifft Spannung
Lesung mit Anja Jonuleit in Hanstedt
Hanstedt. 28.05.2026. Ein bewegender Roman, ein brisantes historisches Thema und eine Autorin, die es versteht, Geschichte lebendig werden zu lassen: Auf Einladung der Buchhandlung Hanstedt und der Bökerstuuv ist die Bestsellerautorin Anja Jonuleit am Donnerstag, den 4. Juni zu Gast in Hanstedt. Im Küsterhaus stellt sie ihren aktuellen Roman „Wo der Wind die Namen trägt“ vor – eine Geschichte, die auf realen historischen Ereignissen beruht und tief in die Nachkriegsgeschichte der Lüneburger Heide eintaucht.
Gemeinsam haben die Bökerstuuv und die Buchhandlung Hanstedt die bekannte Autorin Anja Jonuleit nach Hanstedt zu einer Lesung eingeladen. Foto Anja Jonuleit
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Im Mittelpunkt des Romans steht die Frage, wie eine Gesellschaft mit ihrer Vergangenheit umgeht – und was geschieht, wenn Verbrechen verschwiegen, verdrängt oder bewusst übersehen werden. Ausgangspunkt ist die historische Tatsache, dass der NS-Kriegsverbrecher Adolf Eichmann nach dem Zweiten Weltkrieg zeitweise unter falschem Namen in der Lüneburger Heide lebte.
Jonuleit verknüpft diese historischen Hintergründe mit einer fesselnden Handlung auf zwei Zeitebenen. Im Jahr 2023 kehrt die 85-jährige Inge Sundermann widerwillig an den Ort ihrer Kindheit zurück. Dort wird sie von einer Schuld eingeholt, die sie Jahrzehnte lang verdrängt hat. Gleichzeitig führen Tagebuchaufzeichnungen zurück ins Jahr 1946, als die achtjährige Inge im Wald die Leiche einer jungen Frau entdeckt und damit in ein Geflecht aus Lügen, Vertuschung und Verbrechen gerät.
Jonuleit verknüpft diese historischen Hintergründe mit einer fesselnden Handlung auf zwei Zeitebenen. Im Jahr 2023 kehrt die 85-jährige Inge Sundermann widerwillig an den Ort ihrer Kindheit zurück. Dort wird sie von einer Schuld eingeholt, die sie Jahrzehnte lang verdrängt hat. Gleichzeitig führen Tagebuchaufzeichnungen zurück ins Jahr 1946, als die achtjährige Inge im Wald die Leiche einer jungen Frau entdeckt und damit in ein Geflecht aus Lügen, Vertuschung und Verbrechen gerät.
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Die Autorin erzählt von Menschen, die lieber wegsehen, von alten Netzwerken ehemaliger Nationalsozialisten und von zwei Frauen, die sich weigern, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Entstanden ist ein Roman, der historische Fakten mit spannender Fiktion verbindet und dabei wichtige Fragen nach Verantwortung, Erinnerung und Zivilcourage stellt.
Die Lesung verspricht nicht nur spannende Einblicke in die Entstehung des Buches, sondern auch Gelegenheit zum Austausch mit der Autorin. Gerade für Leserinnen und Leser aus der Region dürfte die Verknüpfung von lokaler Geschichte und literarischer Spannung besonders reizvoll sein.
Die Lesung verspricht nicht nur spannende Einblicke in die Entstehung des Buches, sondern auch Gelegenheit zum Austausch mit der Autorin. Gerade für Leserinnen und Leser aus der Region dürfte die Verknüpfung von lokaler Geschichte und literarischer Spannung besonders reizvoll sein.
Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 4. Juni 2026, um 19.30 Uhr im Küsterhaus in Hanstedt. Der Eintritt beträgt 15 Euro. Karten sind im Vorverkauf in der Buchhandlung Hanstedt sowie in der Bökerstuuv erhältlich.
Wer historische Romane mit Tiefgang schätzt und sich für die verborgenen Geschichten der Lüneburger Heide interessiert, sollte sich diesen Abend vormerken.
Wer historische Romane mit Tiefgang schätzt und sich für die verborgenen Geschichten der Lüneburger Heide interessiert, sollte sich diesen Abend vormerken.
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