"Hanstedt-Bambi" für besonderes Engagement
Ehrenamtspreis der Gemeinde Hanstedt verliehen
Bürgermeister Gunnar Hofmeister betonte in seiner Begrüßung, dass sich die Jury auch in diesem Jahr schnell auf die drei Preisträger geeinigt habe. Die kleine Bronzestatue bezeichnete er augenzwinkernd als „Hanstedt-Bambi“. Tatsächlich handelt es sich um eine Miniatur des „Riesen Bruns“ auf dem Hanstedter Platz, geschaffen 1983 vom Künstler Hans Schegulla.
Die erste Ehrung des Abends ging an Wolfgang Striezel. Die Laudatio hielt sein früherer Schüler Paul Dittmer, der zugleich eines der großen Sporttalente war, das Striezel beim MTV Hanstedt trainiert und gefördert hatte. Dittmer verwies zunächst auf die beeindruckende, bald 100-jährige gemeinsame Trainerkarriere von Wolfgang Striezel und dessen Ehefrau Christa.
Hanstedt. 26.05.2026. Im feierlichen Rahmen des Geidenhofs hat die Gemeinde Hanstedt jetzt erneut ihren Ehrenamtspreis verliehen. Die Auszeichnung wurde vor drei Jahren eingeführt, um Menschen für besondere Verdienste und beispielhaftes Engagement zu ehren – ob im Rampenlicht oder oft völlig unbemerkt im Hintergrund.
Bürgermeister Gunnar Hofmeister betonte in seiner Begrüßung, dass sich die Jury auch in diesem Jahr schnell auf die drei Preisträger geeinigt habe. Die kleine Bronzestatue bezeichnete er augenzwinkernd als „Hanstedt-Bambi“. Tatsächlich handelt es sich um eine Miniatur des „Riesen Bruns“ auf dem Hanstedter Platz, geschaffen 1983 vom Künstler Hans Schegulla.
Die erste Ehrung des Abends ging an Wolfgang Striezel. Die Laudatio hielt sein früherer Schüler Paul Dittmer, der zugleich eines der großen Sporttalente war, das Striezel beim MTV Hanstedt trainiert und gefördert hatte. Dittmer verwies zunächst auf die beeindruckende, bald 100-jährige gemeinsame Trainerkarriere von Wolfgang Striezel und dessen Ehefrau Christa.
Die Geehrten mit ihren Laudatoren und Gemeindedirektor Olaf Muus der den Abend moderierte. Olaf Muus, Paul Dittmer, Wolfgang Striezel, Hans-Werner Witte, Gunnar Hofmeister, Iris Pleß, Gerhard Schierhorn, Saskia Reher und Katja Poppner (v.l.n.r.)
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Anhand zahlreicher Zahlen verdeutlichte Dittmer die außergewöhnliche Lebensleistung seines ehemaligen Leichtathletiktrainers, der bis zu seiner Pensionierung als Mathelehrer in Hanstedt gearbeitet hatte. Der Laudator hatte die vielen ehrenamtlichen Trainerstunden in Berufsjahre umgerechnet – mit einem erstaunlichen Ergebnis: 10,5 Jahre reine Trainingszeit! Hinzu kämen unzählige Stunden für Wettkämpfe, Fahrten und Fortbildungen. „Wir können Ihre Lebensleistung nicht in Worte fassen. Danke, dass Sie viele Jugendliche in Hanstedt nicht nur zu Sportlern, sondern zu Menschen gemacht haben“, sagte Dittmer.
Die zweite Ehrung des Abends erhielt Iris Pleß. Die gemeinsame Laudatio hielten Buchhändlerin Katja Poppner und der ehemalige Gemeindebürgermeister Gerhard Schierhorn.
Katja Poppner berichtete von den zwei großen Leidenschaften der Geehrten: Backwerk und Bücher. Seit Jahrzehnten leite Iris Pleß in Hanstedt einen Literaturkreis, zudem engagiere sie sich ehrenamtlich als Lesementorin. Als Buchhändlerin habe sie immer wieder von dem großen Literaturwissen der Preisträgerin profitiert, so Katja Poppner.
Die zweite Ehrung des Abends erhielt Iris Pleß. Die gemeinsame Laudatio hielten Buchhändlerin Katja Poppner und der ehemalige Gemeindebürgermeister Gerhard Schierhorn.
Katja Poppner berichtete von den zwei großen Leidenschaften der Geehrten: Backwerk und Bücher. Seit Jahrzehnten leite Iris Pleß in Hanstedt einen Literaturkreis, zudem engagiere sie sich ehrenamtlich als Lesementorin. Als Buchhändlerin habe sie immer wieder von dem großen Literaturwissen der Preisträgerin profitiert, so Katja Poppner.
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Gerhard Schierhorn würdigte anschließend die langjährige Zusammenarbeit mit Iris Pleß beim regelmäßigen Filmnachmittag der St.-Jakobi-Kirchengemeinde. Seit mittlerweile zehn Jahren sei dieser Nachmittag für viele Menschen ein fester Treffpunkt geworden. Besonders hob er hervor, dass Iris Pleß stets Filme auswähle, „die einem etwas mitgeben“. Mit den Worten „Du hast es verdient und ich wünsche mir, dass du das noch viele Jahre weiter machst“ schloss er seine Laudatio.
Die dritte Auszeichnung ging an Hans-Werner Witte. Bürgermeister Gunnar Hofmeister übernahm selbst die Laudatio und zeichnete das Bild eines „Hanstedter Urgesteins“.
Er erinnerte an Wittes vielfältiges Engagement – unter anderem im Schützenverein, in der Bürgerstiftung Hanstedt und bei der IGH. Im Schützenverein werde Hans-Werner Witte nur „der Greifer“ genannt, berichtete Hofmeister schmunzelnd, weil er stets ein Aufnahmeformular dabeihabe. Seit der Gründung der Bürgerstiftung im Jahr 2008 engagiere sich Witte dort federführend, etwa bei der Sanierung des Ehrenmals, der Erfassung alter Bachläufe oder gemeinsam mit Astrid Ellerbrock beim Projekt „Hanstedt blüht auf“.
Die dritte Auszeichnung ging an Hans-Werner Witte. Bürgermeister Gunnar Hofmeister übernahm selbst die Laudatio und zeichnete das Bild eines „Hanstedter Urgesteins“.
Er erinnerte an Wittes vielfältiges Engagement – unter anderem im Schützenverein, in der Bürgerstiftung Hanstedt und bei der IGH. Im Schützenverein werde Hans-Werner Witte nur „der Greifer“ genannt, berichtete Hofmeister schmunzelnd, weil er stets ein Aufnahmeformular dabeihabe. Seit der Gründung der Bürgerstiftung im Jahr 2008 engagiere sich Witte dort federführend, etwa bei der Sanierung des Ehrenmals, der Erfassung alter Bachläufe oder gemeinsam mit Astrid Ellerbrock beim Projekt „Hanstedt blüht auf“.
„Als du 2017 Schützenkönig gewesen bist, hast du über Hanstedt gesagt, es sei das schönste Dorf der Nordheide“, erinnerte Hofmeister. Genau diese Haltung unterstreiche Witte bis heute mit seinem großen Einsatz für seine Heimatgemeinde. „Deshalb ist es nur logisch und war lange schon überfällig, dass du, der als langjähriger Wahlhelfer auch einmal gesagt hat: ,Wenn ich es nicht mache, wer macht es sonst?‘, den kleinen Riesen verliehen bekommst.“
Musikalisch begleitet wurde der Abend von Saskia Reher von der Musikschule Hanstedt.
Musikalisch begleitet wurde der Abend von Saskia Reher von der Musikschule Hanstedt.
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