Autohaus in Hanstedt
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Henry Gundlach: Auf ewig mit Hanstedt verbunden

Hanstedt. 30.08.2026.  Es war ein Abend zwischen Kunst, Heimatgeschichte und persönlichen Erinnerungen: Rund 50 Gäste kamen am Freitagabend zur Eröffnung der Ausstellung mit Werken von Henry Gundlach in den Alten Geidenhof. Die Bürgerstiftung Hanstedt zeigt dort 70 Gemälde des Malers, dessen Name und Werk eng mit Hanstedt und der Lüneburger Heide verbunden sind.
 
Die Vorsitzende der Bürgerstiftung, Sandra Kretzschmar, begrüßte die Gäste mit einer kurzen Ansprache und übergab anschließend das Wort an Katja Bodis. Als Gründungsstifterin und heutiges Kuratoriumsmitglied hatte sie die Ausstellung federführend organisiert und sich über mehr als ein Jahr hinweg um die Zusammenstellung der Werke und den Kontakt zu den privaten Eigentümern gekümmert.
 
 
Hanna Lüllau (Bildmitte) gehört zu den wenigen Zeitzeugen, die Henry Gundlach noch persönlich kennengelernt haben. Für die Ausstellung stellte sie nicht nur seine Werke aus ihrem Privatbesitz zur Verfügung, sondern teilte auch zahlreiche persönliche Erinnerungen an den Hanstedter Heidemaler.
 
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„Diese Ausstellung ist einem Mann gewidmet, dessen Name mit Hanstedt untrennbar verbunden ist“, sagte Bodis in ihrer Ansprache. Gundlach habe dem Ort und der gesamten Region über Jahrzehnte hinweg ein künstlerisches Gesicht gegeben. Anschließend zeichnete sie die wichtigsten Stationen im Leben des Malers nach und gab den Gästen einen Einblick in seinen künstlerischen Werdegang.

Hanstedt habe dabei für Gundlach eine ganz besondere Bedeutung gehabt. Hier verbrachte der Künstler die längste Phase seines Schaffens. „Es ist daher nur folgerichtig, dass wir heute Abend hier zusammenkommen, um sein Werk zu würdigen!“, betonte Bodis.

Einen besonderen Dank richtete sie an die zahlreichen Eigentümern, die bereit waren, ihre zum Teil seit Jahrzehnten in Familienbesitz befindlichen Gemälde für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Erst durch diese private Unterstützung konnte die außergewöhnliche Zusammenstellung von 70 Werken entstehen.
 
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Dass mit der Ausstellung nicht nur Kunstgeschichte, sondern auch persönliche Erinnerungen verbunden sind, wurde bei der Vernissage schnell deutlich. Unter den Gästen waren auch Zeitzeugen, die Henry Gundlach noch persönlich kennengelernt hatten. Im Gespräch wurden Erinnerungen ausgetauscht und die eine oder andere Geschichte über den Maler und Menschen Gundlach erzählt. So bekam die Ausstellung bereits am Eröffnungsabend eine ganz persönliche Note.

 

Auch aus Hamburg waren Besucher eigens zur Vernissage nach Hanstedt gekommen. Ein Ehepaar hatte sich den Termin besonders vorgemerkt. Erst 2023 waren die beiden durch das Buch „Heide“ von Claus-Peter Lieckfeld auf Henry Gundlach aufmerksam geworden. Seitdem gehören sie zu den Sammlern seiner Werke und ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, die Ausstellung in Hanstedt zu besuchen.


 
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Die Ausstellung macht eindrucksvoll deutlich, wie präsent Henry Gundlachs Arbeiten bis heute in der Region sind. Neben seinen bekannten Heidelandschaften sind auch Werke zu sehen, die auf Sylt, den Halligen und in Österreich entstanden sind. Damit eröffnet sich den Besuchern zugleich ein Blick auf die ganze Bandbreite seines künstlerischen Schaffens.

Wer am ersten Ausstellungswochenende noch keine Gelegenheit hatte, die Werke des Hanstedter Malers zu entdecken, bekommt schon bald eine zweite Chance: Am 5. und 6. September ist die Ausstellung jeweils von 11 bis 17 Uhr nochmals im Alten Geidenhof in Hanstedt geöffnet.

Vielleicht wird dabei auch für den einen oder anderen Besucher ein persönliches Wiedersehen mit einem Bild aus der eigenen Kindheit oder dem Wohnzimmer der Großeltern daraus, oder auch die Entdeckung eines bislang unbekannten Lieblingsmotivs.