Autohaus in Hanstedt
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Verdächtige Gefahrstoff-Fässer sorgen für Großeinsatz

Evendorf. 06.05.2026. Ein Fund von drei verdächtigen Kunststofffässern hat am Dienstagmittag einen größeren Polizei- und Feuerwehreinsatz an der A7-Anschlussstelle Evendorf ausgelöst. Gegen 14 Uhr war die Polizei über die abgestellten Behälter auf einem Pendlerparkplatz informiert worden.

Einsatzkräfte überprüften daraufhin den Bereich und entdeckten drei etwa kniehohe Fässer. Aufgrund der Beschriftung bestand zunächst der Verdacht, dass sich darin ein Stoff befinden könnte, von dem unter Umständen Explosionsgefahr ausgeht.
 
 
Lagebesprechung der Feuerwehr und der Polizei. Foto: Pressestelle FW SG Hanstedt
 
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Daraufhin wurden neben der Polizei auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr sowie mehrere umliegende Ortsfeuerwehren alarmiert.

Rund um den Fundort richteten die Einsatzkräfte einen Sicherheitsbereich ein. In der Folge musste die Anschlussstelle Evendorf in Fahrtrichtung Hamburg vorübergehend gesperrt werden. Auch die Überführung der Landesstraße 212 sowie die Zufahrt zum westlich gelegenen Rasthof an der A7 waren zeitweise nicht passierbar.
 
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Zur fachlichen Einschätzung der möglichen Gefahr wurden Spezialisten des Landeskriminalamtes aus Hannover hinzugezogen. Nach eingehender Untersuchung konnten diese jedoch Entwarnung geben: Eine akute Explosionsgefahr bestand nach Angaben der Ermittler nicht. Die noch mit mehreren Kilogramm des Stoffes gefüllten Fässer wurden anschließend durch die Experten abtransportiert.
 
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Gegen 18.30 Uhr konnten sämtliche Sperrungen wieder aufgehoben werden. Die Polizei in Salzhausen hat Ermittlungen aufgenommen und versucht nun zu klären, woher die Fässer stammen und wer sie auf dem Parkplatz abgestellt hat.