Einsatzreiches Wochenende für Feuerwehren
Mehrere Kleinbrände und Alarmierungen
SG Hanstedt. 18.08.2026. Am vergangenen Wochenende waren die Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt bei insgesamt vier Einsatzstellen gefordert. Neben Vegetations- und Kleinbränden führten auch unklare Meldungen und Fehlalarme zu Alarmierungen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte.
Zunächst wurde die Freiwillige Feuerwehr Egestorf mit dem Einsatzstichwort „FW 1 – brennt Feld“ zur Landesstraße 213 am Ortsausgang Richtung Schätzendorf alarmiert. Vor Ort brannte Gras im Straßengraben, insgesamt war eine Fläche von rund 20 Quadratmetern betroffen. Mit einem C-Strahlrohr und dem Einsatz von etwa 3.000 Litern Wasser brachten die Kräfte das Feuer rasch unter Kontrolle und löschten es vollständig ab. Während der Löscharbeiten musste die L 213 kurzzeitig voll gesperrt werden. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens kam es dabei zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen.
Fotos: Pressestelle FW SG Hanstedt
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Gegen 20.30 Uhr am Freitag informierte die Leitstelle zunächst den Ortsbrandmeister Evendorf telefonisch: Ein Autofahrer auf der Bundesautobahn 7 hatte eine Rauchentwicklung wahrgenommen, konnte den genauen Ort jedoch nicht präzise lokalisieren. Bei einer ersten Erkundungsfahrt auf der Autobahn stellte der Ortsbrandmeister lediglich einen intensiv staubenden Traktor bei Feldarbeiten fest.
Um 21.11 Uhr erfolgte schließlich die offizielle Alarmierung der Feuerwehr Evendorf, da ein weiterer Anrufer vermeintlichen Feuerschein gemeldet hatte. Vor Ort bestätigte sich glücklicherweise erneut: Die Ursache für Staub und Reflexionen war einzig der arbeitende Traktor auf dem Acker, ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich.
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Ebenfalls am Freitagabend meldeten Bürger einen deutlichen Brandgeruch im Bereich der Dorfstraße in Wesel. Daraufhin rückten die Feuerwehren Wesel und Undeloh sowie das Tanklöschfahrzeug (TLF) und die Drohnengruppe der Feuerwehr Hanstedt aus.
Während die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich am Boden fußläufig weiträumig absuchten, verschaffte sich die Drohnengruppe aus der Luft per Wärmebildkamera einen Überblick. Nach gründlicher Suche konnte Entwarnung gegeben werden, ein Brandherd wurde nicht festgestellt.
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Am frühen Samstagmorgen wurden die Feuerwehr Marxen sowie das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Brackel zu einem Brandeinsatz nach Marxen alarmiert. Dort brannte ein Komposthaufen. Die Einsatzkräfte nahmen ein C-Rohr vor und brachten das Feuer zügig unter Kontrolle, sodass der Brand nach kurzer Zeit vollständig gelöscht war.
In diesem Zusammenhang appelliert die Feuerwehr erneut: Bitte zögern Sie nicht, bei unklaren Situationen oder Wahrnehmung von Rauch und Brandgeruch umgehend den Notruf zu wählen. Lieber einmal zu oft die 112 anrufen als einmal zu spät. Dank des schnellen Hinweises aus der Bevölkerung und des zügigen Eingreifens der ehrenamtlichen Einsatzkräfte blieben die Schäden gering.
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