Breite Allianz gegen Neubaustrecke
Offener Brief der Grünen an Verkehrsausschuss im Bundestag: Breite Unterstützung über Parteigrenzen und Initiativen hinweg
Landkreis. 18.03.2026. Die Grünen Seite an Seite mit CDU, SPD, FDP, Linke, Bürgermeistern und mehreren Bürgerinitiativen sowie Vereinen – dieses Bild gibt es selten. „Unter großem Zeitdruck haben sich die Reihen schnell geschlossen, als die plötzliche neue Bedrohung für unsere Region sichtbar wurde“, sagt Peter Stielert, Vorsitzender der Seevetaler Grünen. Die verschiedenen Parteien und Gruppen demonstrieren großen Zusammenhalt in der neuen Positionierung gegen die geplante Neubaustrecke der Deutschen Bahn von Hamburg nach Hannover durch Seevetal und die Heidedörfer, rund 150 km durch Niedersachen.
„Nachdem es erst hieß, das Thema sei im Bundestag auf unbestimmte Zeit verschoben, ging es auf einmal ganz schnell. Für den 23. März wurde nun ein internes Fachgespräch im Verkehrsausschuss des Bundestages unter Ausschluss der Öffentlichkeit angesetzt, für den 20. April eine Öffentliche Anhörung, danach eine Vorlage für den Bundestag – und einige Politiker sprechen davon, dass die DB-Vorlage entscheidungsreif sei. Das sehen wir allerdings völlig anders“, sagt Peter Stielert, Vorsitzender der Seevetaler Grünen. „Deshalb hatten wir beschlossen, dass wir ganz schnell tätig werden müssen“, so Stielert.
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In einem siebenseitigen offenen Brief (hier zum Download) an alle Mitglieder des Verkehrsausschusses im Bundestag stellt sich nun eine breite Allianz gegen die unausgegorenen Pläne. Diese sehen zur Lösung der Verkehrsprobleme den Bau einer Neubautrasse durch Niedersachsen vor, die vermutlich erst nach 2060 fertiggestellt werden wird.
Zudem würde das Projekt Unsummen an Steuergeldern verschlingen, Landschaft zerstören sowie die Lebensbedingungen und die Klimabilanz bis 2045 erheblich verschlechtern. Gleichzeitig würde es bis dahin keine einzige Verbesserung im Verkehr bringen – und das bisher ohne ordentliche Raumverträglichkeitsprüfungen und Bürgerbeteiligungen.
Zudem würde das Projekt Unsummen an Steuergeldern verschlingen, Landschaft zerstören sowie die Lebensbedingungen und die Klimabilanz bis 2045 erheblich verschlechtern. Gleichzeitig würde es bis dahin keine einzige Verbesserung im Verkehr bringen – und das bisher ohne ordentliche Raumverträglichkeitsprüfungen und Bürgerbeteiligungen.
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Neben den Grünen-Ortsverbänden Seevetal und Salzhausen-Hanstedt haben in einer Schnellaktion die CDU Seevetal, die SPD-Fraktion Seevetal, die FDP Seevetal, Die Linke (Kreisverband Harburg), Seevetals Bürgermeisterin Emily Weede und Brackels Bürgermeister Dirk Schierhorn, Landtagsabgeordnete Nadja Weippert (Grüne) sowie die Bürgerinitiativen Trassenalarm, Y-Monster und „X-durch-Y“ Brackel wie auch die Vereine Wassermühle Karoxbostel und Lebensraum Ohlendorf das Schreiben ausdrücklich begrüßt und gern unterschrieben.
„Großartig, dass in den entsprechenden Gremien so spontan gehandelt wurde. Das unterstreicht das große gemeinsame Interesse für unsere Region“, sagt Stielert. Weitere Unterstützungen sind durch den Projektbeirat Alpha-E sowie aus anderen Regionen und Verbänden zu erwarten.
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