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21. Heide-Shuttle-Saison eröffnet

Mehr Komfort jetzt auch mit WhatsApp-Kanal
 
Heideregion. 02.07.2026. Die 21. Heide-Shuttle-Saison ist eröffnet: Vom 3. Juli bis einschließlich 3. Oktober sind die kostenlosen Freizeitbusse wieder in der Naturparkregion Lüneburger Heide unterwegs. Auf sechs Ringen verbinden sie über 100 Haltestellen in den Landkreisen Harburg, Heidekreis und Lüneburg. Mit dem sechsten Ring bleibt auch die Verbindung von der Heide bis an die Elbe Teil des Angebots.

Fahrgäste können kostenlos einsteigen, unterwegs aussteigen und ihre Tour mit dem Rad, zu Fuß, per Kutsche oder mit einem Besuch in den Heideorten verbinden. Die Busse sind barrierearm und mit Fahrradanhängern ausgestattet. Das Angebot richtet sich an Gäste ebenso wie an Einheimische, Familien, Schul- und Kitagruppen, Radfahrende und alle, die die Region ohne eigenes Auto erleben möchten.
 
 
Vertreterinnen und Vertreter aus der Naturparkregion kamen zur Eröffnung der 21. Heide-Shuttle-Saison im Museumsdorf Seppensen zusammen. ©Naturparkregion Lüneburger Heide e.V.
 
Zur Saisoneröffnung kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Verkehrsunternehmen, Tourismus, Kommunen, Wander- und Radverbänden sowie dem Naturpark im Museumsdorf Seppensen zusammen. Mit dabei waren auch die Landtagsabgeordneten Dr. Karl-Ludwig von Danwitz, Nadja Weippert und Sebastian Zinke.

 
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„Der Heide-Shuttle ist weit mehr als ein kostenloser Freizeitbus. Er steht für Klimaschutz, nachhaltigen Tourismus und gelebte Regionalentwicklung“, sagte Steffen Gärtner, Vorsitzender der Naturparkregion Lüneburger Heide e. V., bei der Eröffnung der 21. Heide-Shuttle-Saison. „Gerade jetzt, wo viel über Mobilität im ländlichen Raum gesprochen wird, zeigt der Heide-Shuttle seit vielen Jahren ganz praktisch, wie es gehen kann: interkommunal, interdisziplinär, klimafreundlich und für alle nutzbar. Wenn es den Heide-Shuttle noch nicht gäbe, müsste er jetzt erfunden werden.“

Auch Josef Nießen, Erster Kreisrat des Landkreises Harburg und Mitglied im Naturparkvorstand, hob die regionale Zusammenarbeit hervor: „Der Heide-Shuttle zeigt, was möglich ist, wenn Landkreise, Kommunen, Verkehrsunternehmen, Tourismus und Naturpark gemeinsam Verantwortung übernehmen. Mobilität endet nicht an Gemeinde- oder Kreisgrenzen. Genau deshalb ist dieses Angebot so wertvoll: Es verbindet Regionen – und er schafft eine klimafreundliche Alternative zum eigenen Auto.“
 
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Neu in der Heide-Shuttle-Saison 2026 sind drei Fahrradanhänger, die etwas breiter gestaltet sind und damit besser zu den heutigen Anforderungen der Radmobilität passen. Fahrräder sind in den vergangenen Jahren vielfältiger geworden: E-Bikes, größere Rahmen, breitere Reifen oder besondere Bauformen brauchen mehr Platz. Die neuen Anhänger schaffen hier mehr Spielraum und verbessern die Fahrradmitnahme im Heide-Shuttle-System.

 

Möglich wird der Betrieb des sechsten Rings auch in diesem Jahr unter anderem durch Mittel aus dem europäischen LEADER-Programm. Auch die Anschaffung eines der drei neuen Fahrradanhänger wurde durch LEADER sowie durch den Verein Naherholung im Umland Hamburg e. V. unterstützt. Die Beklebung eines neuen Anhängers mit Naturparkmotiven wurde mit Unterstützung der Sparkasse Harburg-Buxtehude umgesetzt. Für die Beklebung der zwei weiteren neuen Anhänger sucht der Naturparkverein noch Förderer.


 
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Seit 21 Jahren koordiniert der Verein Naturparkregion Lüneburger Heide e. V. das Projekt Heide-Shuttle. Gemeinsam mit den beteiligten Landkreisen, Kommunen, Verkehrsunternehmen und weiteren Partnern werden Fahrpläne abgestimmt, Informationen gebündelt, Flyer erstellt, Anzeigen eingeworben und jedes Jahr zahlreiche Anfragen beantwortet.

„Der Naturpark finanziert den Betrieb des Heide-Shuttles nicht selbst“, erläutert Geschäftsführerin Hilke Feddersen. „Unsere Aufgabe liegt vor allem im Kümmern: in der Koordination, Vermittlung und Kommunikation. Damit dieses interkommunale Angebot funktioniert, braucht es viele verlässliche Partnerinnen und Partner in der Region.“ Ein besonderer Dank gilt den Kommunen, die den Heide-Shuttle seit vielen Jahren finanziell tragen und damit dieses kostenlose Angebot ermöglichen. Dass Fahrgäste den Heide-Shuttle ohne Ticket nutzen können, ist keine Selbstverständlichkeit, sondern Ergebnis einer verlässlichen regionalen Zusammenarbeit.

„Gerade im ländlichen Raum brauchen wir einfache, komfortable und klimafreundliche Alternativen zum eigenen Auto“, so Gärtner. „Deshalb ist es wichtig, dass die Region gemeinsam nach passenden Finanzierungsinstrumenten sucht, um dieses Angebot langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln. Mit dem HeideFonds+ hat der Naturparkverein aktuell ein LEADER-Projekt gestartet, das zusätzliche Möglichkeiten zur Finanzierung regionaler Projekte entwickeln soll.“

Neu ist in diesem Jahr auch die stärkere Nutzung des WhatsApp-Kanals „Heide-Shuttle“. Dort sollen Hinweise zu Verspätungen oder kurzfristigen Ausfällen möglichst zeitnah veröffentlicht werden. Der Kanal ersetzt keine Fahrplanauskunft und kann keine vollständige Information garantieren, bietet Fahrgästen aber eine zusätzliche Möglichkeit, aktuelle Hinweise zum Betrieb schnell zu erhalten. Der aktuelle Fahrplan, die sechs Ringe, alle Haltestellen und der Link zum WhatsApp-Kanal sind online abrufbar unter: www.heide-shuttle.de