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NABU Stunde der Gartenvögel
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Wer singt denn da in Gärten und Parks?

NABU Hanstedt-Salzhausen ruft zur Zählaktion auf - jeder kann mitmachen!
 
SG Hanstedt. 07.05.2024. Seit Wochen bieten uns die Vögel in Gärten und Parks ihre Frühlingskonzerte. Welche Arten und wie viele es noch sind, die uns vor allem morgens mit ihrem Gesang erfreuen, das wird das Wochenende vom 9. bis 12. Mai zeigen: Der NABU Hanstedt-Salzhausen ruft zur 20. „Stunde der Gartenvögel“ auf. „Je mehr Menschen mitmachen, desto besser können Ornithologen den Zustand der Vogelpopulationen in unseren Siedlungen einschätzen“, sagt Elke Jander vom NABU Hanstedt-Salzhausen.

„Mehr als 140.000 Menschen haben im vergangenen Jahr deutschlandweit mitgemacht und aus über 95.000 Gärten über 3,1 Millionen Vögel gemeldet.“ Gemeinsam mit der Schwesteraktion „Stunde der Wintervögel“ handelt es sich damit um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion.
 
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Ziel der Aktion ist es, zu verfolgen, wie sich die Populationen einzelner Arten über die Jahre entwickeln; welche häufiger und welche seltener werden. Weil die „Stunde der Gartenvögel“ bereits seit 2006 stattfindet, können die Ornithologen beim NABU bereits auf einen umfangreichen Datenschatz zurückgreifen. Auch Menschen, die wenig über Vögel wissen, können an der Aktion teilnehmen, betont Elke Jander.

„Unsere Zählhilfe (hier runterladen) macht das Erkennen einfach. Außerdem hilft unsere kostenlose App NABU Vogelwelt beim Identifizieren.“ Wichtig sei es auch, Beobachtungen selbst dann zu melden, wenn man während der Zählung nur sehr wenige Vögel festgestellt hat. Elke Jander: „Auch diese Daten sind wichtig. Es geht nicht um einen Wettbewerb, wer die meisten Vögel sieht, sondern darum, eine realistische Momentaufnahme zu erhalten.“

Die Aktion gibt vor allem Aufschluss über die Vogelarten, die bei uns brüten. „So zum Beispiel über die Schwalben, die Mitte April aus ihren Winterquartieren in Afrika zurückgekommen sind. Leider hat ihr Bestand in den vergangenen Jahrzehnten stark abgenommen. Die Rauchschwalbe steht ...
 
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... bereits auf der Vorwarnliste und die Mehlschwalbe gilt bereits als gefährdet. Daher sei es wichtig, Garten und Hinterhof als Mini-Naturschutzgebiet zu gestalten, Insekten zu fördern und Brutmöglichkeiten am Haus und im Garten zu schaffen. Tipps dazu gibt der NABU unter www.NABU.de/vogelgarten.

Und so funktioniert die Vogelzählung: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten, Park, auf dem Balkon oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachtet werden konnte. Die Beobachtungen können am besten über diesen Link online unter gemeldet werden, aber auch per Post oder Telefon. Gemeldet werden kann auch mit der kostenlosen NABU-Vogelwelt-App, erhältlich unter www.NABU.de/vogelwelt. Meldeschluss ist der 22. Mai.
 
Der NABU Hanstedt-Salzhausen bietet gleich zwei Veranstaltungen zur „Stunde der Gartenvögel“ an:
Am Samstag, den 11. Mai, lädt Elke Jander zu einer gemeinsamen Zählaktion für alle, die erste Erfahrungen beim Beobachten und Bestimmen der heimischen Vogelwelt sammeln wollen. Beginn um  Uhr an der Bio-Baumschule von Elling, Eichenstraße 94, 21271 Asendorf.

Am Sonntag, den 12. Mai, liest Johanna Romberg aus ihrem Buch „Federnlesen – vom Glück, Vögel zu beobachten“. Beginn um 10 Uhr im Haus des Gastes, Schützenstraße 4, 21376 Salzhausen. Im Anschluss an die Lesung lädt die Autorin zu einer kleinen Vogelstimmenexkursion in die Umgebung.