Autohaus Hanstedt
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Wildpark-Geschäftsführer Alexander Tietz (rechts) und Obertierpfleger Lukas Feyen (links) beglückwünschen Hannah John und Michel Witthöft zur bestandenen Tierpfleger: innen-Prüfung. Fotos: Adrian Fohl, Wildpark Lüneburger Heide
 

Traumjob für Wildpark-Azubis

Hanstedt/Nindorf. 30.06.2024. Für viele junge Menschen ist der Beruf des Tierpflegers / der Tierpflegerin ein absoluter Traumjob. Für Hannah John (22) und Michel Witthöft (28) ist dieser Traum nun wahr geworden. Sie haben im Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt-Nindorf ihre Ausbildung zum Zootierpfleger / zur Zootierpflegerin bestanden. Wildpark-Geschäftsführer Alexander Tietz hatte neben lobenden Worten auch einen Präsentkorb für die frisch gebackenen Gesellen mit im Gepäck. „Es freut mich sehr, dass Hannah und Michel ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben“, sagte Tietz. „Die Wildpark und Tierpark-Branche braucht jungen und engagierten Nachwuchs. Wir sind froh über jeden jungen Menschen, dem wir den Weg in diesen Beruf ebnen können. Die beiden lieben ihre Arbeit, sind sehr vielseitig und haben sich super ins Team integriert“, so Tietz weiter. Hannah und Michel dürfen ihren Traum im Wildpark Lüneburger Heide weiter leben,
denn beide sind nach der Ausbildung übernommen worden! Damit sind sie nun Teil des insgesamt 16-köpfigen Teams in der Tierpflege.
 
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Für Hannah John war es schon immer klar, dass ihr Beruf etwas mit Tieren zu tun haben sollte. Nach dem Abi absolvierte die Pinnebergerin ein freiwilliges ökologisches Jahr in einem Hamburger Wildgehege, bevor sie als Aushilfe in die Tierpflege nach Nindorf kam. Diese Tätigkeit mündete dann fließend in die Ausbildung im Wildpark. Michel Witthöft hat schon einige berufliche Stationen mehr in seinem Lebenslauf vorzuweisen. Mit 16 Jahren begann er in einem Tierheim in Stendal die Ausbildung zum Heimtierpfleger und arbeitete nach bestandener Prüfung fünf Jahre in einem Hamburger Tierheim. Es folgte eine Beschäftigung am Flughafen Frankfurt. In der dortigen „Animal Lounge“ betreute er 15 Monate lang tierische Fracht, darunter Orang Utans, Eisbären, Schmetterlinge, Pferde und „normale“ Haustiere wie Hunde und Katzen, bevor er im Wildpark die Ausbildung zum Zootierpfleger begann.
 
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Wildpark Lüneburger Heide
Die Ausbildungsinhalte sind vielfältig. Die Azubis müssen sich in der Anatomie der vielen verschiedenen Tierarten auskennen und erkennen, wenn es ihren Schützlingen trotz guter Pflege einmal nicht gut geht und einschätzen, welche Ursachen das haben kann. Außerdem lernen sie alles rund um die richtige Fütterung und hier vor allem die Inhaltsstoffe des Futters kennen. Wichtig ist auch, sich das Vertrauen der anvertrauten Tiere zu erarbeiten. „Wenn die Tiere sich an ihre Pfleger gewöhnt haben, können kleinere medizinische Eingriffe ohne Stress durchgeführt werden“, erläutert Hannah, die hauptsächlich im Raubtierrevier mit Waschbären, Luchsen, Füchsen und Frettchen eingesetzt war. Aber auch die anderen Reviere mit Huftieren, Reptilien und Vögeln lernen alle Azubis kennen. Einmal in der Woche geht es zur Berufsschule nach Hannover und im Betriebsunterricht geben die „alten Hasen“ – also die erfahrenen Tierpflegerinnen und -pfleger – ihr Wissen in den praktischen Belangen an die Azubis weiter. Im dritten Lehrjahr steht dann noch ein zweiwöchiges Praktikum in einem Zoo an. Hannah absolvierte ihres im Tropenaquarium im Tierpark Hagenbeck, Michel im Zoo Osnabrück. Beide fühlen sich gut auf ihr weiteres Berufsleben vorbereitet und freuen sich darauf, das Erlernte in ihrer täglichen Arbeit mit den Tieren umzusetzen.