Autohaus Hanstedt
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Heidschnuckenweg bei Nacht
Heidschnuckenweg bei Nacht
 
Eine Wanderung auf dem Heidschnuckenweg im Sternenlicht lässt die Landschaft wie hier am Wilseder Berg ganz besonders erleben. Foto: Lüneburger Heide GmbH
 

Heidschnuckenweg im Sternenlicht

Geführte Wanderungen laden zwischen April und September ein, die Heide in ganz besonderem Licht zu erleben
 
Lüneburger Heide. 08.04.2024. Nach Sonnenuntergang, wenn der helle Mond die weite Heidelandschaft in ein silbriges Licht taucht und die Sterne glänzen, wirkt die Heide wie verwandelt. Dann wird die Heide zu einem Ort voller Mystik. Die einsamen Wacholder zeigen sich kaum schemenhaft, die alten Heidesagen scheinen lebendig zu werden. Diese besondere Stimmung kann man bei besonderen Wanderungen erleben: Von April bis September laden die Touristiker der Region zu Vollmondwanderungen und Sternenbeobachtungen ein.

Die Gruppen tauchen dann ein in die stille Heidelandschaft und erfahren Wissenswertes über die heimische Pflanzen- und Tierwelt, die so manche Überraschung bereithält. In den autofreien Naturschutzgebieten gleicht die Landschaft einem Sternenpark, nur das Licht von Mond und Sternen zeigt den sich durch die Natur schlängelnden Wanderweg. Zertifizierte Natur- und Landschaftsführerinnen und -führer machen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Besonderheiten aufmerksam, die sich nur ...
 
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... nachts in der Natur erleben lassen. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Infos und Buchungsmöglichkeiten finden sich unter www.lueneburger-heide.de/10809. Die Vollmondwanderungen sind zwischen drei und fünf Kilometer lang und führen jeweils auf einer Teiletappe des Heidschnuckenweges beispielsweise in die Undeloher Heide, die Töps Heide, ins Büsenbachtal, in die Misselhorner Heide, in die Oberoher Heide, in die Heide am Haussselberg sowie in die Fischbeker Heide.

Die Termine im Überblick:

24. April, Beginn 21 Uhr: Hermannsburg, Misselhorner Heide; Fischbek, Fischbeker Heide; Handeloh, Büsenbachtal; Schneverdingen, Pietzmoor;
23. Mai, Beginn 21 Uhr: Hermannsburg, Misselhorner Heide; Bispingen, Borsteler Schweiz; Fischbek, Fischbeker Heide; Hanstedt, Töps Heide;
21. Juni, Beginn 21 Uhr: Soltau, Grasengrund; Handeloh, Büsenbachtal, Fischbek, Fischbeker Heide; Faßberg, Oberoher Heide;
18. September, Beginn 19 Uhr: Bispingen, Oberhaverbeck; Handeloh, Büsenbachtal; Hanstedt, Töps Heide; Hermannsburg, Misselhorner Heide;
17. Oktober, Beginn 17 Uhr: Undeloh, Undeloher Heide; Faßberg, Heide am Hausselberg; Bispingen, Suhorn; Fischbek, Fischbeker Heide.

Die Sternwarten Südheide und Handeloh laden außerdem zu Sternenbeobachtungen auf dem Heidschnuckenweg unter fachkundlicher Anleitung ein. Voraussetzung dafür sind ...
 
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... trockene und wolkenfreie Wetterbedingungen. Astronomie-Experte Achim Tribelhorn vom Arbeitskreis Astronomie Handeloh begrüßt die Sternengucker am 12. Mai um 22 Uhr sowie am 30. August um 21 Uhr im Planetenpfad Handeloh, Hauptstraße 2. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen begrenzt, eine rechtzeitige Anmeldung ist empfehlenswert.

Im Naturpark Südheide lädt der Verein Sternwarte Südheide am 27. September um 20 Uhr zu einem öffentlichen Beobachtungsabend auf den Heidschnuckenweg ein. Treffpunkt ist auf dem Wanderparkplatz Misselhorner Heide bei Hermannsburg. Die Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Der Verein stellt direkt an der Misselhorner Heide mehrere mobile Teleskope unterschiedlicher Bauart auf.

Der Heidschnuckenweg wurde am 7. Juli 2012 offiziell eröffnet. Er ist einer der beliebtesten Wanderwege im Norden Deutschlands und lockt jährlich tausende Wanderer an. Der mehrfach ausgezeichnete Heidschnuckenweg führt auf 223 Kilometern von Hamburg aus durch die drei Landkreise Harburg, Heidekreis und Celle und durch über 30 große und kleine Heideflächen der Nord- und Südheide. Noch mehr zu entdecken gibt es durch die zwölf Heideschleifen. Die Rundwanderwege umfassen zwischen 1,4 und 20,9 Kilometern, Wanderinnen und Wanderer können auf ihnen besondere Natur- und Landschaftselemente kennenlernen, in Cafés und Restaurants einkehren und sich einen noch besseren Eindruck von der Region verschaffen. Informationen zum Heidschnuckenweg gibt es unter www.heidschnuckenweg.de.