Autohaus Hanstedt
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CDU Ortsverband
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Diskutierten in Brackel mit Interessierten bei Bier und Grillwurst über die Trassenplanung der Deutschen Bahn: Matthias Luck (Vorsitzender CDU Ortsverband Hanstedt), Christian Deppner (Sprecher BI X-durch-Y) und der CDU Landtagsabgeordnete André Bock (v.l.n.r.)
 

Den Protest aufrechterhalten

Thema Bahnplanung - CDU Hanstedt hatte zum offenen Dialog eingeladen
 
Brackel. 09.09.2023. In lockerer Runde über aktuelle Themen sprechen, die Menschen vor Ort bewegen, dazu hat der CDU Ortsverband Hanstedt in diesem Jahr ein neues Format angeschoben. Unter dem Motto "Bier, Wurst und ..." möchte der Ortsverband einen Dialog anbieten, Meinungen einholen und aufgreifen. Vor zwei Monaten ging es dabei um den Wolf und die Herausforderungen durch den stetig steigenden Wolfsbestand. Jetzt hatte der Vorsitzende Matthias Luck nach Brackel in den Haßel eingeladen, um über das Thema Deutsche Bahn und deren Trassenplanung quer durch die Region zu diskutieren.

Während die ersten Grillwürste auf dem Rost langsam Farbe annahmen, konnte Luck etwa 30 Teilnehmende begrüßen. Das Thema, so Matthias Luck, sei unabhängig von den politischen Gruppierungen wichtig für die gesamte Region. Der Ortsverband wolle mit dem Diskussionsangebot eine weitere Möglichkeit zum Austausch schaffen, sagte er. "Mir ist es bei diesem Thema momentan etwas zu ruhig", monierte André Bock, CDU MdL, die Situation auf Landesebene. Es brauche größeren und lauteren Protest, forderte er und erinnerte dabei an die große Kundgebung im letzten Jahr in Garlstorf. "Wir müssen den Protest aufrechterhalten, sonst geht er unter", konstatierte Bock.

Von einer Studie, die von der Initiative WiduLand e.V. in Auftrag gegeben wurde und die gerade für heftigen Wirbel sorgt, konnte Christian Deppner, Sprecher der Brackeler Bürgerinitiative X-durch-Y, ganz aktuell berichten. In der Studie werden ...
 
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... die CO2-Emissionen für zwei verschiedene Varianten für den Ausbau bzw. Neubau der Bahnstrecke Hamm – Bielefeld – Hannover verglichen. Einerseits der komplette Neubau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke mit vielen neu zu bauenden Brücken- und Tunnelbauwerken, andererseits der Ausbau und die Ertüchtigung der bereits bestehenden Strecke wie von der Initiative WiduLand e.V., Vlotho, vorgeschlagen. Im Hinblick auf die CO2-Emmissionen sei das Ergebnis der Studie erschreckend und alarmierend zugleich, betonte Christian Deppner. Der Neubau verursache 1 Million Tonnen CO2 und damit etwa die sechsfachen CO2-Emissionen wie eine Ausbaulösung und sei daher auch für die hiesige Trassenplanung von großer Relevanz. Die Bürgerinitiativen entlang der geplanten Trasse Hamburg – Hannover überlegen derzeit einen Zusammenschluss, um eine ebensolche Studie in Auftrag zu geben und sind gerade dabei, die Kosten zu ermitteln, um dann auch die Kommunen mit ins Boot zu holen.

Weiterhin Unterstützung versprachen auch Matthias Luck und der CDU Ortsverband. Insbesondere bei der Organisation von Veranstaltungen wolle man künftig mit den Bürgerinitiativen zusammenarbeiten, so Luck.
 
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